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Kleine Tattoos –
die schönsten Trends und Motive
Was muss ich bei der Entscheidung Was muss ich bei der Entscheidung
für ein kleines Tattoo beachten?

Kleine Tattoos – die schönsten Trends und Motive

Egal ob der klassische Anker oder der obligatorische Schriftzug – kleine Tattoos sind momentan sehr im Trend. In den letzten Jahren haben die Mini-Tattoos die Szene erobert und der Hype scheint kaum abzunehmen. Doch warum sind kleine und filigrane Motive so beliebt und was gibt es bei der Wahl des richtigen Tattoos zu beachten?

In diesem Artikel beantworte ich die wichtigsten Fragen und zeige euch, auf was ihr bei eurer Entscheidung auf jeden Fall achten solltet.

  • Wer bin ich?

Ich trage den sagenumwobenen Namen Kevin und bin seit geraumer Zeit Shop Manager des Limpid Tattoo Studios in Kitzingen. Somit liegt es auf der Hand, dass ich in meinem Arbeitsalltag oft mit Tattoo bezogenen Fragen und daher auch mit Fragen rund um kleine Tattoos konfrontiert werde. Im Rahmen dieser Kolumne möchte ich die geläufigsten Themen aufgreifen und ein wenig Aufklärungsarbeit leisten.

Aber genug von mir. Kommen wir zum eigentlichen Thema.

  • Mini-Tattoos und warum sie so beliebt sind

Der Spitzenreiter unter den Gründen, warum man sich für ein kleines Tattoo entscheidet, ist wohl die Anfängerfreundlichkeit. Gerade Menschen, die bisher noch keine Tattooerfahrung haben und erst einmal „reinschnuppern“ möchten, entscheiden sich gern für kleine und filigrane Motive. Oft spielen jedoch auch Gründe wie der Beruf und das soziale Umfeld eine Rolle. In manchen Lebenslagen empfiehlt es sich nun einmal nicht, von Kopf bis Fuß mit Farbe bekleistert zu sein. Auch wenn dies ein Umstand ist, den es meiner Meinung nach zu ändern gilt. Doch das ist ein anderes Thema. So oder so sind kleine Tattoos auch für Erfahrene kein Unding. Denn immerhin bieten die Mini-Tattoos entscheidende Vorteile:

  • Kleine Tattoos und die Dauer: Das Stechen bei kleinen Tattoos dauert meist nicht allzu lange und die Kosten halten sich in Grenzen.
  • Kleine Tattoos und der Schmerz: Auch der Faktor Schmerz spielt bei einem kleinen und filigranen Motiv oft eher eine kleine Rolle und sollte man irgendwann unzufrieden mit seiner Entscheidung werden, lassen sich die Tattoos leicht covern oder lasern. Auch wenn Letzteres wohl eher weniger ausschlaggebend bei einer Entscheidung sein sollte. Doch dazu später mehr.
  • Kleine Tattoos als Erinnerung: Kleine Tattoos sind auch deshalb so beliebt, weil sie eine gute und dezente Möglichkeit bieten, Erinnerungen, zum Beispiel an einen Urlaub, einen guten Freund oder Freundin oder ein einschneidendes Lebensereignis zu verwirklichen.

Du denkst, ein kleines Tattoo ist genau das Richtige für dich? Dann vereinbare am besten direkt einen Termin mit dem Limpid Tattoo Studio in Kitzingen (TERMIN).

  • Die verschiedenen Stilrichtungen für kleine Tattoos

Die Stilrichtungen der Tattooszene sind heutzutage genauso zahlreich wie verschieden. Natürlich lässt sich nicht ausnahmslos jeder Stil in ein kleines Tattoo umsetzen, doch grundlegend spielt der Stil keine allzu große Rolle.

Dennoch haben sich in den letzten Jahren einige Stilrichtungen etabliert, die explizit für das Stechen kleiner Motive gedacht sind oder sich zumindest gut dafür eignen.

  • Fineline: Es ist die wohl am häufigsten anzutreffende Stilrichtung, wenn es um Mini-Tattoos geht und sie ist meistens auch am besten dafür geeignet. Die Stilrichtung Fineline erklärt sich fast schon aus dem Kontext. Hierbei verwendet der Tätowierer eine möglichst feine beziehungsweise kleine Nadel für das ganze Motiv. Oft wird auf Schattierungen und allzu viele Details verzichtet und die Tattoos definieren sich hauptsächlich durch Minimalismus und sehr filigrane Linien. Dies birgt wohl auch das größte Problem dieser Stilrichtung. Die dünnen Linien können schnell ausbleichen und teilweise verschwinden, weil die Haut ein arbeitendes und sich stetig veränderndes Organ ist. Es kann also passieren, dass dein Fineline Tattoo hin und wieder nachgestochen werden muss. Das gilt auch, wenn es um ein kleines Tattoo geht.
  • Oneline: Auch die Stilrichtung Oneline erklärt sich schon fast von alleine. Hierbei liegt der Fokus weniger darauf, welche Nadeln verwendet werden und eher darauf, dass eben nur eine Nadelstärke zum Einsatz kommt. Diese Art von Tattoos können also sowohl in sehr filigraner Ausführung als auch mit dickeren Linien gestochen werden. Die Entscheidung hängt oft schlichtweg vom persönlichen Geschmack und der Realisierbarkeit des Motivs ab. Da das Tattoo aus nur einer einzigen durchgängigen Linie besteht, wird auch bei diesem Stil nicht schattiert und die Details fallen meist eher marginal aus.
  • Singleneedle: Bei einem Singleneedle verwendet der Tätowierer die kleinstmögliche Nadelstärke und zwar für das ganze Motiv. Es handelt sich dementsprechend quasi um eine Kombination der beiden zuerst genannten Stilrichtungen. Jedoch wird der Singleneedle Stil im Gegensatz zum Fineline nicht ausschließlich für kleine Tattoos verwendet. Er findet auch bei großen Motiven Anwendung. Doch anders als bei Fineline und Oneline sind bei dieser Stilrichtung wesentlich mehr Details und Schattierungen möglich und sogar wichtig. Denn je mehr Kontrast ein Singleneedle Tattoo hat, desto besser kommt es letztendlich zur Geltung.

  • Was muss ich bei der Entscheidung für ein kleines Tattoo beachten?

Es gibt einige Punkte, die du dir für ein kleines Tattoo gut überlegen solltest.

  • Das Motiv: Zunächst definiert sich deine Entscheidung aus verschiedenen und auch individuellen Faktoren. Doch grundsätzlich solltest du dir, bevor du weitere Schritte unternimmst, erst einmal deines Motivwunsches sicher sein. Ein schönes Motiv muss nicht immer eine tiefgründige Bedeutung haben. Doch du solltest dir der Nachhaltigkeit bewusst sein und keine Entscheidung übers Knie brechen. Das gilt natürlich für jegliche Art von Tattoos. Mir ist bewusst, dass dieser Punkt vermutlich auf der Hand liegt. Dennoch erwähne ich es gerne. Denn die Erfahrung zeigt, dass sich viele Menschen in diesen Entscheidungsfragen für ein kleines Tattoo sehr unsicher sind. Das sollte jedoch keine Basis für ein Tattoo sein, das man sein Leben lang mit sich herumträgt. Doch zurück zu den Mini-Tattoos: Bei deiner Entscheidung muss dir ebenfalls bewusst sein, dass dein Tattoo nicht dein ganzes Leben lang aussieht wie am ersten Tag. Mit der Zeit verändert sich deine Haut, die Farbe verblasst und schon während des Heilungsprozesses beginnen die Linien damit, leicht zu „verwischen“. Das klingt nun möglicherweise etwas dramatisch, aber so schlimm ist es nicht. Doch sei dir darüber im Klaren, dass zu feine Linien mit der Zeit möglicherweise nicht mehr hundertprozentig sichtbar sein können. Eng aneinander liegende Linien können möglicherweise ineinander verwischen. Wenn du dir unsicher bist, ob dein Motivwunsch sinnvoll ist, kannst du in Kitzingen, Würzburg und Umgebung unsere Tattoo Artists vom Limpid Tattoo Studio in Kitzingen fragen. Sie können dir im Beratungsgespräch eine Prognose stellen, wie sich dein Tattoowunsch so umsetzen lässt, dass du auch lange Freude daran hast.
  • Der Künstler: Wie bereits angesprochen, solltest du den richtigen Tattookünstler für dein Vorhaben wählen. Denn auch, wenn kleine Tattoos für den einen oder anderen als „einfach“ abgestempelt werden, stellen sie doch oft den Tätowierer vor eine große Herausforderung. Die Umsetzung feiner und dünner Linien erfordert ein hohes Maß an Konzentration und eine ruhige Hand. Denn generell verzeihen Mini-Tattoos wesentlich weniger Fehler. Sieh dir also die Referenzen der Tätowierer (auf Team verlinken) an und such dir den Künstler aus, der mit Erfahrung aus dem Gebiet deiner Wahl glänzen kann.

  • Fazit kleine Tattoos

Abschließend lässt sich sagen, dass ein wohlüberlegtes Mini-Tattoo alles kann, was ein großes Tattoo auch kann. Sowohl Tattoo Neulinge als auch Erfahrene können mit der Wahl des richtigen Motivs und des richtigen Künstlers große Freude an kleinen Tattoos haben. Der Trend ist also durchaus gerechtfertigt. Dennoch denke ich persönlich, dass man vorsichtig mit den reißenden Fluten des Mainstreams sein sollte. Überleg dir also gut, ob du wirklich Gefallen an einer Stilrichtung oder einem Tattoo hast und mach deine Entscheidung nicht daran fest, was gerade „hip“ ist, sondern ausschließlich an deinen persönlichen Präferenzen. Außer Frage steht natürlich, dass Tattoos etwas Tolles sind und für jeden von uns ganz individuelle Freude bedeuten.

Du hast noch Fragen zu kleinen Tattoos? Gerne beantworten wir dir diese. In Kitzingen, Würzburg und Umgebung sind wir deine kompetenten Ansprechpartner für kleine Tattoos. Nimm jetzt Kontakt auf (KONTAKT).